Das war der EUFEP-Kongress 2009

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Positive Bilanz für evidenzbasierte Prävention

In Baden fand von 26. bis 28. Juni 2009 der erste internationale Kongress für evidenzbasierte Prävention, EUFEP, statt. Der Kongress beeindruckte sowohl die rund 300 Besucher aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Organisationen als auch die Präventions- und Gesundheitsförderungs-Experten aus England, Australien, Deutschland, Skandinavien und den USA.

„Auch die internationalen Experten haben uns bestätigt, dass EUFEP eine hochkarätige und in ihrer Ausrichtung auch international einmalige Veranstaltung war“, freut sich Programmchef Univ. Prof. Dr. Gerald Gartlehner, MPH von der Donau Universität Krems, die gemeinsam mit der Niederösterreichische Landesakademie, Beste Gesundheit die Veranstaltung im Auftrag des Landes Niederösterreich organisierte.

Die Vortragenden wurden schon im Vorfeld gebeten kritisch an die Themen heranzugehen. Die daraus folgenden Diskussionen um Herausforderungen, patientenorientierte Information und volkswirtschaftliche Effizienz von Gesundheitsförderungs- und Präventionsprogrammen auf internationaler Ebene wurde von allen Teilnehmern als spannend und bereichernd empfunden.

Vor allem die Mischung der Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis garantiere, dass wissenschaftliche Erkenntnisse auch direkt in die Anwendung gelangen und in der Folge auch tatsächlich zum Wohle der Bevölkerung umgesetzt werden, ist Landeshauptmann-Stellvertreter und Mentor Mag. Wolfgang Sobotka überzeugt.

„Für uns in Österreich hat EUFEP gezeigt, wie auf internationaler Ebene die Wirksamkeit, Sicherheit und Effizienz von Prävention und Gesundheitsförderung evaluiert wird. Die österreichische Bevölkerung erwartet sich zu Recht, dass auch bei uns Prävention und Gesundheitsförderung der besten wissenschaftlichen Erkenntnis entspricht. Dies erreichen wir nur mit evidenzbasiertem Vorgehen und der Überwindung alter Entscheidungsstrukturen. Es wurde beim Kongress aber offensichtlich, dass sehr viele österreichische Entscheidungsträger diesen neuen Weg gehen wollen“, sagt Gartlehner.